Sol y Vida

 
Ort: Quito, Pichincha, Ecuador
Webseite: www.solyvida.info
   
Wir unterstützen derzeit 50 krebskranke Kinder in Ecuador, indem wir ihnen die Chemo- und Radiotherapie sowie notwendige Untersuchungen finanzieren. Die Kinder kommen alle aus armen Familien mit monatlichen Einkommen zwischen 150 bis 350$. Diese Familien können sich keine Krankenversicherung und somit keine teuren Medikamente leisten. Gemäß der Weltgesundheitsorganisation WHO können jedoch 80 Prozent aller Kinder mit Krebs vollständig geheilt werden - wenn diese Kinder Zugang zu moderner Medizin haben.

Die Kinder, die unsere Stiftung Sol y Vida betreut, kommen aus allen Landesteilen in die Hauptstadt Quito, um bei den Krebsspezialisten des staatlichen Kinderkrankenhauses Baca Ortiz Hilfe zu suchen. Meist werden die Kinder hier ambulant behandelt. Das Baca Ortiz verfügt selbst nicht über moderne Diagnose-Geräte; Sol y Vida hat daher Verträge mit anderen Krankenhäusern und Institutionen abgeschlossen, die unsere Kinder zu vergünstigten Preisen mit Medikamenten, Magnetresonanzaufnahmen und Strahlentherapie versorgen. Denn die Behandlung von Tumoren ist meist sehr kostspielig – wobei es jedoch auch Kinder gibt, deren Krankheit für nur 20 US-Dollar im Monat behandelt werden kann.

Die meisten unserer Patienten sind jünger als zehn Jahre alt. Viele kommen erst dann in das Krankenhaus Baca Ortiz, wenn der Krebs bereits ein gefährliches Stadium erreicht hat. Denn die Reise nach Quito mit einem kranken Kind bedeutet einen Kraftakt für die Familien, die manchmal erst stundenlang mit Kanu oder Pferden zur nächstgelegenen Straße reisen und dann noch einmal fünf bis acht Stunden im Bus verbringen müssen.

Um die Hilfe für diese Familien und ihre kranken Kinder möglichst effektiv zu organisieren, führt Sol y Vida ein einfach eingerichtetes Büro neben dem Krankenhaus. Unsere Mitarbeiter arbeiten ehrenamtlich, um die Verwaltungskosten zu minimieren und alle Spendengelder direkt in Medikamente zu investieren - mit dem Ziel, möglichst vielen Kindern das Leben zu retten.
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    von B. S., erstellt am 02. März 2010 um 14:23 Uhr
    Sehr geehrte Frau Büchel, besteht die Möglichkeit für Elena Gabriela und Alicia aus dem Oriente eine Patenschaft zu übernehmen und so den Eltern und ihren 8 Kindern zu helfen?
  • von "deleted user", erstellt am 31. März 2009 um 09:09 Uhr
    Guten Tag Frau Büchel, ich habe bereits versucht Sie über die offizielle Mail von "sol y vida" zu kontaktieren. Leider fuktioniert diese adresse nicht. Ich wollte Sie fragen, ob Sie bereit wären für ein Interview über ihre Migration nach Ecuador. Ich bin zur Zeit an einer Forschungsarbeit über die Motivation zur Auswanderung aus der Schweiz nach Ecuador. Wenn Sie interessen haben oder genauere Informationen wünschen, melden Sie sich bitte direkt bei mir unter: gwen.gillieron@gmail.com Liebe Grüsse, Gwendolyn
  • von "deleted user", erstellt am 28. November 2008 um 19:38 Uhr
    Patenschaften werden auf der ganzen Welt gesucht, warum gibt es nicht genug davon?, Hanna Bretzke
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      von A. Büchel, erstellt am 28. November 2008 um 21:51 Uhr
      Wir haben ein paar wenige Patenschaften, die wir durch persönliche Kontakte unserer Mitarbeiterinnen gefunden haben. Andersweitig sind uns nie Patenschaften angeboten worden, also weiss ich nicht, ob es auf der Welt genug davon gibt. Für unsere 75 krebskranken Kinder fehlen auf jeden Fall jede Menge. Ich Ich muss aber auch dazu sagen, dass wir eine viel zu kleine Organisation sind, um eine extensive Administration von Patenschaften professionell verwalten zu können. Die direkte Betreuung der Kinder und Beschaffung ihrer Medikamente erfüllt schon unsere Kapazität. Ich bin nicht sicher, ob dies Ihre Frage beantwortet. Falls Sie noch mehr wissen möchten, lassen Sie es uns wissen. Mit freundlichen Grüssen Ann Büchel