Die häufigsten Fragen

Warum soll ich mich bei betterplace anmelden und wie mache ich das?

Für eine Anmeldung bei betterplace gibt es nur zwei Gründe:

  1. Sie möchten helfen, sich engagieren – Sie geben sich nicht mit den Lebensverhältnissen von Millionen von Menschen auf der Welt zufrieden.
  2. Sie suchen Hilfe und möchten Menschen finden, die Sie bei Ihrem Projekt unterstützen.

Die Anmeldung bei betterplace ist kostenlos und völlig unkompliziert – jeder kann dabei sein.

Klicken Sie auf „Anmelden“ rechts oben in der Navigationsleiste. Geben Sie Ihren Vor- und Nachnamen an, Ihre E-Mail-Adresse, ein selbst gewähltes Passwort und Ihr Geschlecht. Wählen Sie den Button „Neu Anmelden“ – und schon schicken wir Ihnen automatisch eine E-Mail an die von Ihnen angegebene E-Mail-Adresse.
Diese E-Mail dient dazu, zu verhindern, dass sich bei betterplace Menschen mit einer falschen E-Mail-Adresse anmelden. Klicken Sie zur Bestätigung Ihrer E-Mail-Adresse also einfach auf den Link, den wir Ihnen in dieser E-Mail mitschicken.
Manchmal kann es vorkommen, dass Ihr E-Mail-Programm diesen Link nicht als solchen anzeigt. In diesem Fall kopieren Sie bitte den Link und fügen ihn direkt in die Adresszeile Ihres Browsers ein.

Geklappt? Dann kann es losgehen: Als angemeldeter Benutzer stehen Ihnen alle Seiten, Funktionen und Möglichkeiten von betterplace uneingeschränkt zur Verfügung.

Wie kann ich betterplace auch mit einer sehr langsamen Internetverbindung nutzen?

Wir optimieren betterplace.org ständig, um auch bei langsamen Internetverbindungen erreichbar zu sein. Das ist uns ein sehr wichtiges Anliegen. Schließlich sollen Menschen aus allen Regionen der Welt uneingeschränkten Zugang zu betterplace haben.

Dauert es sehr lange, bis sich die einzelnen Seiten von betterplace geladen haben, probieren Sie bitte folgendes: Gehen Sie in Ihrem Internet-Browser in den Bereich „Einstellungen“ und deaktivieren Sie die Funktion „Grafiken laden“. Danach werden allerdings keine Bilder und Fotos mehr angezeigt.

Lädt die Seite sich nun schneller? Bedenken Sie bitte, dass wir bei betterplace nur eingeschränkt in der Lage sind, Ladezeiten zu verringern. Oftmals ist es Ihre lokale Internetinfrastruktur, die noch nicht für schnelle Ladezeiten ausgebaut ist. Glücklicherweise arbeiten nicht nur wir von betterplace an der direkten Verbindung möglichst vieler Menschen auf der Welt, sondern auch unzählige lokale Internetanbieter.

Ich habe mich angemeldet. Jetzt bin ich auf der „Profilseite“ gelandet – was nun?

Auf betterplace treffen sich Einzelpersonen, Organisationen und Unternehmen, um soziale Projekte gemeinsam voranzubringen. Jeder von ihnen hat eine eigene Profilseite: Einerseits jede Einzelperson, zum Beispiel der Mann, der ein Projekt vorstellt, die Frau, die ein Projekt unterstützt oder die Person, die auf betterplace eine Organisation bzw. ein Unternehmen repräsentiert. Andererseits hat aber auch jedes Projekt eine Profilseite (die die Einzelperson pflegt, die das Projekt vorgestellt hat, also der oder die „Projektverantwortliche“) und jede Organisation bzw. jedes Unternehmen (die von derjenigen Einzelperson verwaltet wird, die die Organisation bzw. das Unternehmen auf betterplace repräsentiert).

Die Profilseite ist die Seite, auf der sämtliche Inhalte zu registrierten Personen, Projekten, Organisationen und Unternehmen auf betterplace präsentiert werden. Demzufolge hat jeder Benutzer von betterplace eine eigene Profilseite, die er selbst gestaltet.

Was kann ich auf meiner Profilseite machen?

Auf Ihrer Profilseite können Sie Fotos präsentieren und Blogposts veröffentlichen, Ihr Profil auf Englisch übersetzen oder Ihre persönlichen Angaben überarbeiten und aktualisieren. Weiterhin können Sie in Mitteilungen auch die an Sie gerichteten Nachrichten einsehen und beantworten. Es können aber auch andere Benutzer auf Ihrer Profilseite aktiv werden: Zum Beispiel können Besucher Ihrer Profilseite Ihnen eine Nachricht schreiben oder Sie "Als Freund hinzufügen". Stimmen Sie einer Freundesanfrage zu, wird diese Verbindung dann in jeweils beiden Profilen angezeigt. Auf diese Art können Sie sich auch mit der Organisation, für die Sie tätig sind bzw. demjenigen Unternehmen, für das Sie arbeiten, als Mitarbeiter hinzufügen.

Wo kann ich meine persönlichen Angaben, wie meine E-Mail-Adresse oder mein Passwort, ändern?

Ihre persönlichen Angaben editieren Sie auf Ihrer „Mein betterplace“-Seite, die gleichzeitig Ihre persönliche Profilseite ist. Klicken Sie dort rechts oben auf „Mein Profil bearbeiten“ – und Sie können Ihre E-Mail-Adresse und Ihr Passwort ändern, Ihren Wohnort aktualisieren und Ihrem Profil eine Selbstbeschreibung hinzufügen.

Wollen Sie die Angaben zu Ihrem Projekt, Ihrer Organisation oder Ihrem Unternehmen ändern, gehen Sie bitte genauso vor. Allerdings auf der entsprechenden Projektprofilseite oder Ihrer Organisations- bzw. Unternehmensprofilseite.

Sind meine Daten auf betterplace sicher?

Uneingeschränkt ja. Wir nehmen den Schutz der Privatsphäre und den Datenschutz sehr ernst. Selbstverständlich werden wir ohne Ihre Einwilligung niemals vertrauliche Daten von Ihnen an Dritte weitergeben.

Zusätzlich können Sie auf betterplace auch anonym spenden, also ohne, dass Sie dabei ein eigenes Nutzerprofil anlegen müssen.

Wie lade ich auf betterplace persönliche Fotos hoch?

Fotos schaffen Vertrauen. Deshalb haben Sie auf betterplace vielfältige Möglichkeiten, Ihre Fotos zu präsentieren. Dazu gehen Sie bitte auf „Mein betterplace“ in der oberen Navigationsleiste, klicken auf den Reiter „Fotos“ und wählen „Durchsuchen“. Ein Fenster öffnet sich, in dem sie ein auf Ihrem eigenen Computer digital gespeichertes Foto markieren können. Wählen Sie das gewünschte Foto aus und klicken Sie auf „Öffnen“. Nun wird das Foto auf betterplace hoch geladen. Das erste Foto, das Sie auf betterplace hoch laden, wird automatisch zu Ihrem persönlichen Profilfoto.

Funktioniert nicht? Probieren Sie es erneut – unbedingt mit einem Foto, das die Dateiendung *.JPG, *.PNG oder *.GIF hat und nicht größer als 4 Megabyte ist.

Wollen Sie die Fotos oder ein Logo Ihres Projektes, Ihrer Organisation oder Ihres Unternehmens hoch laden, verfahren Sie bitte genauso – nur nicht auf Ihrer persönlichen Profilseite sondern auf der Projektprofil- bzw. Organisations- oder Unternehmensprofilseite.

Wie ändere ich mein persönliches Profilfoto und wie kann ich Fotos wieder löschen?

Im Reiter „Fotos“ auf Ihrer „Mein betterplace“-Seite können Sie Ihr persönliches Profilfoto ändern, in dem Sie das gewünschte Foto hoch laden, in der kleinen Ansicht links unten auswählen, mit dem Mauszeiger darauf klicken, das Foto nach rechts oben ziehen, und die Maustaste erst in dem grünen Bereich wieder los lassen, wo sich Ihr derzeitiges Profilfoto befindet.

Ihre Fotos löschen Sie, indem Sie den Mauszeiger über das ausgewählte Foto in der kleinen Ansicht links unten bewegen, warten bis in der rechten oberen Ecke des gewählten Fotos ein „X“ erscheint und dann darauf klicken.

Das Profilfoto Ihres Projektes, Ihrer Organisation oder Ihres Unternehmens lässt sich auf der jeweiligen Projektprofil- bzw. Organisations- oder Unternehmensprofilseite auf die gleiche Weise ändern.

Was ist eigentlich ein „Blog“ und wie benutze ich ihn?

Ein Blog ist eine Art Schreibblock im Internet. In ihn können Neuigkeiten und Gedanken geschrieben oder interessante Erlebnisse und wissenschaftliche Ergebnisse festgehalten werden. Kurz gesagt, einfach alles was man mitteilen möchte. Das besondere daran: Jeder Mensch mit Internetanschluss kann weltweit lesen, was Sie in Ihrem Blog veröffentlichen. Darüber hinaus kann man in einen Blog nicht nur Texte schreiben, sondern auch Fotos, Audio-Dokumente und Videos präsentieren. Letzteres wird in Kürze auch auf betterplace möglich sein.

Auf betterplace steht jedem registrierten Benutzer ein Blog auf seiner Profilseite zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es Blogs für Projekte, Organisationen sowie Unternehmen, die auf den jeweiligen Profilseiten zu finden sind. Besonders wichtig ist dabei der „Projektblog“, also der Blog in dem der Projektverantwortliche über den Fortschritt seines Projekts berichtet.
In den Organisations- bzw. Unternehmensblogs schreiben die Personen, die die jeweilige Organisation bzw. das jeweilige Unternehmen repräsentieren, über Neuigkeiten aus ihrer Organisation bzw. ihrem Unternehmen.

Für einen persönlichen Blogeintrag gehen Sie auf Ihre persönliche Profilseite, wählen den Reiter „Blog“ und klicken auf „Blogeintrag verfassen“. Zusätzlich haben Sie dort die Möglichkeit die Sprache zu wählen, in der Sie Ihren Blogeintrag veröffentlichen möchten.
Möchten Sie über Neuigkeiten oder Fortschritte des von Ihnen verantworteten Projekts informieren, gehen Sie auf die Projektprofilseite Ihres Projekts und verfahren dort genauso, wie bei Ihrem persönlichen Blog.
Soll es ein Blogeintrag werden, der über die Neuigkeiten der von Ihnen repräsentierten Organisation bzw. des von Ihnen repräsentieren Unternehmens berichtet, gehen Sie auf die entsprechende Organisations- bzw. Unternehmensprofilseite und verfahren Sie dort – Sie wissen schon – genauso, wie bei Ihrem persönlichen Blog.

Und nutzen Sie die Blogs! Informieren Sie andere auf betterplace über das, was Sie gerade bewegt, was Sie vorhaben, wie Ihr Leben voran geht, wie andere Leben voran gehen. In ganz besonderem Maße gilt dieser Aufruf allen Projektverantwortlichen: Nur wenn Sie in Ihrem Projektblog über die großen und kleinen Fortschritte vor Ort berichten, haben Ihre Unterstützer das Gefühl, dass ihre Spende auch etwas bewirkt. Glauben Sie uns – dieses tolle Gefühl wird durch die betterplace-Community schnell seine Runde machen. Und zu vielen weiteren Unterstützern Ihres Projektes führen.

Was ist eine Spendenaktion?

Bei einer Spendenaktion setzt Du einem für Dich besonderen Ereignis die Krone auf: Du verbindest Deine Geburtstags- oder Hochzeitsfeier, einen sportlichen Wettkampf, oder etwas völlig anderes (sei kreativ!) mit dem guten Zweck – indem Du unter Deinen Gästen, Freunden oder Kollegen Spenden für ein Hilfsprojekt Deiner Wahl sammelst. Mit einer individuellen Spendenaktionsseite auf betterplace.org verfügst Du dabei über alle Hilfsmittel, um die Geschichte Deiner Spendenaktion zu erzählen und bequem online oder offline zu verbreiten. Zusätzlich können sich Deine Aktionsspender auf Deiner Spendenaktionsseite mit ihrem Foto und einem kurzen Kommentar verewigen, falls sie das möchten. Zu guter Letzt sorgt die besondere Transparenz von betterplace.org dafür, dass jeder mitverfolgen kann, was die auf Deiner Spendenaktion eingehenden Spenden beim Hilfsprojekt vor Ort bewirken. Natürlich ist die Spendenaktionsseite kostenlos und betterplace.org leitet wie gewohnt 100 Prozent der Spenden weiter.

Ergreife jetzt die Initiative und starte eine Spendenaktion – einfach ausprobieren! Schöner kann man ein gutes Ereignis, einen guten Zweck und ein gutes Gefühl nicht verbinden.

Was genau ist denn auf betterplace ein „Projekt“ und weshalb ist jedes Projekt in unterschiedliche „Bedarfe“ aufgeteilt?

Ein Projekt auf betterplace ist immer die Initiative, bestehende Lebensverhältnisse konkret zu verbessern. Das kann entweder von einer Einzelperson ausgehen, die beispielsweise um Unterstützung für das Schulgeld ihrer Kinder bittet oder von einer Hilfsorganisation, die zum Beispiel eine neue Schule bauen möchte.

Um solche Projekte für Sie transparenter und anschaulicher zu machen, zeigen wir auf betterplace bei jedem Projekt exakt an, was genau benötigt wird. Dazu unterteilt der Projektverantwortliche sein Projekt in unterschiedliche „Bedarfe“: Zum Beispiel beim Projekt „Neue Chancen für Fischer am Victoriasee“ in den Bedarf „35 Fischernetze“ und den Bedarf „2 Biologen“. Er könnte seinem Projekt in diesem Beispiel natürlich noch weitere Bedarfe hinzufügen – wenn er mehr bräuchte. Beispielsweise „2 Dieselmotoren“ oder „100 Meter Angelschnur“.

Ein Bedarf ist also ein Teil (oder bei Projekten mit nur einem einzigen Bedarf: der komplette Teil) dessen, was konkret für die Realisierung eines Projekts benötigt wird. Dementsprechend gehört zu jedem Projekt wenigstens ein Bedarf.

Damit unterstützen Sie auf betterplace nicht „nur“ ein Projekt, sondern einen konkreten „Bedarf“,– damit Sie genau wissen, was mit Ihrem Geld, Ihrer Sachspende oder Ihrer freiwilligen Mitarbeit vor Ort geplant ist.

Und wer ist der „Projektverantwortliche“?

Die Person, die ein Projekt auf betterplace vorstellt, ist für das Projekt auch verantwortlich. Sie benennt die konkreten Bedarfe, beschreibt den Fortschritt im Projektblog und ist die Anlaufstelle für sämtliche Fragen, zum Beispiel, wenn Sie als potentieller Unterstützer eine bestimmte Auskunft zu einem Projekt haben wollen.

Ein Projektverantwortlicher muss dabei nicht zwangsläufig für sich selbst Unterstützung suchen, sondern kann das auch für andere Menschen tun, die ihm nahe stehen. Zum Beispiel, weil er der Einzige vor Ort ist, der über einen Internetanschluss oder ein Bankkonto verfügt. In jedem Fall muss der Projektverantwortliche in der Projektbeschreibung transparent, exakt und nachvollziehbar darlegen, wofür die benötigte Unterstützung genau verwendet werden soll. Und später natürlich im Projektblog darüber berichten, nachdem die ersten Spenden eingegangen sind, wofür die Unterstützung genau verwendet wurde.

Was ist ein „Projektbesucher"?

Projektbesucher sind Reisende oder Einheimische, die ein Projekt besucht haben und über Ihre Erlebnisse vor Ort auf betterplace berichten. Projektbesucher sind ein wichtiger Bestandteil des „Web of Trust“ – denn nichts schafft mehr Vertrauen, als ein Mensch, der ein Projekt mit eigenen Augen gesehen hat.

Was ist ein „Projektfürsprecher“?

Projektfürsprecher heißen auf betterplace Menschen, die auf Grund persönlicher Erfahrung, direkter Beziehung oder speziellem Wissen für ein Projekt und seinen Projektverantwortlichen „einstehen“, weil Sie von dessen Seriosität überzeugt sind. Projektfürsprecher müssen auf betterplace begründen, warum auch andere von dieser Seriosität überzeugt sein können.

Warum sollte ich ein Projekt, das von einer Organisation auf betterplace als „Projektträger“ getragen wird, über betterplace unterstützen, anstatt der Organisation selbst eine Spende zu geben?

Auf betterplace können Sie sich punktgenau das Projekt einer Organisation aussuchen, das Ihnen sinnvoll erscheint. Sie können sich mithilfe der Projektbedarfe anschauen, wofür Ihr Geld verwendet werden soll und nach getätigter Spende den Projektfortschritt online mitverfolgen.

Warum können sich auf betterplace auch Unternehmen präsentieren und Projekte als „Unternehmenspartner“ unterstützen?

betterplace will nicht ausschließen, sondern einbeziehen. Unternehmen tragen soziale Verantwortung. Ihr Einfluss und ihre zum Teil globale Reichweite machen sie zu einer wichtigen Triebkraft für nachhaltige Veränderung. Daher schließen wir Unternehmen als Unternehmenspartner mit ein. Sie erhalten über betterplace die Möglichkeit mit der Zivilgesellschaft und ihren Kunden in Dialog zu treten und ihre Reputation aktiv zu managen. Darüber hinaus werden ihre Aktivitäten im Bereich „Corporate Social Responsibility“ (CSR) auch für ihre Mitarbeiter nachvollziehbar. In diesem Fall können sich diese damit besser identifizieren, sich selbst über betterplace an den Projekten beteiligen oder auch eigene Projekte einbringen. Wir glauben, dass es großartig sein kann, wenn einmal auch nur in Ansätzen sichtbar wird, wo überall Mitarbeiter eines einzigen, großen Unternehmens sich sozial engagieren. Damit wächst wiederum der Anreiz und das Interesse des Unternehmens, zusammen mit der Zivilgesellschaft, ihren Kunden und ihren Mitarbeitern mehr konkrete Schritte für eine Verbesserung der Gesellschaft, in der sie tätig sind, zu „unternehmen“.

Zugleich werden mit Hilfe von Unternehmenspartnern unter anderem die laufenden Kosten von betterplace gedeckt. Nur so können wir garantieren, dass 100% der privaten Spenden ohne Abzüge unsererseits weitergeleitet werden.

Was hat es mit dem „Web of Trust“ auf sich?

Wer Unterstützung anbietet, soll vertrauen können. Dafür gibt es das „Web of Trust“. Das „Web of Trust“ bildet sich um jedes vorgestellte Projekt und besteht aus verschiedenen Akteuren, die auf betterplace über ihre Erfahrungen mit dem Projektverantwortlichen und seinem Projekt berichten. Das ist der “Projektverantwortliche“ selber, das sind „Projektbesucher“, „Projektfürsprecher“, „Projektunterstützer“ und gegebenenfalls „Projektträger“ und „Unternehmenspartner“. Zusätzlich kann ein Projekt auch von jedem Nutzer hinterfragt oder auf einer Skala von eins bis fünf bewertet werden. Das „Web of Trust“ ist also ein differenziertes Bewertungssystem, das Missbrauch verhindern, die Effektivität von Projekten steigern und allen Unterstützern eine gezielte Auswahl nach ganz eigenen Kriterien ermöglichen soll. Nicht zuletzt nach dem Kriterium, dass der potentielle Unterstützer Menschen oder den Projektträger aus dem „Web of Trust“ eines Projekts persönlich kennt und ihm deshalb vertraut.

Warum sollte ich mich auf betterplace mit anderen Menschen als „Freunde“ verbinden?

Nein, wir wollen kein zweites „MySpace“ sein. Oder eine neue Business-Plattform. Was wir aufbauen, ist ein direkte Verbindung zwischen Menschen, die gemeinsam die Welt lebenswerter machen. Und auch dafür ist „netzwerken“ sinnvoll: Wer sich auf betterplace mit Freunden verbindet, schafft nach und nach ein dichter werdendes Netz an Menschen, die sich über verschiedenste Verbindungen vertrauen. Denn auf betterplace sind „Freunde“ immer noch echte „Freunde“ – keine Bekanntschaften, denen man zweimal im Leben begegnet ist.

In Kürze haben Sie als potentieller Spender außerdem die Möglichkeit, sich anzeigen zu lassen, über welche ihrer betterplace-Freunde Sie mit dem „Web of Trust“ Ihres ausgesuchten Projekts, oder sogar mit dessen Projektverantwortlichen selbst, verbunden sind: Sie – ein guter Freund von Ihnen – ein Freund Ihres Freundes – und der kennt den Projektverantwortlichen persönlich. Wenn das kein Vertrauen schafft?

OK. Und wie kann ich jetzt endlich ein Projekt unterstützen?

Nichts leichter als das: Erzählen Sie Ihren Freunden von Ihrem Lieblingsprojekt. Oder schicken Sie Ihren Kollegen eine E-Mail. Sie können es natürlich auch direkt mit einer Geldspende unterstützen. Dafür suchen Sie sich auf der entsprechenden Projektprofilseite einen Bedarf aus und klicken auf den „Spenden“-Button. Danach können Sie den gewünschten Betrag eingeben und Ihre Zahlungsmethode auswählen.
Selbstverständlich werden während dieses Zahlungsprozesses nur verschlüsselte Datenverbindungen genutzt.

Viele Projekte können auch unterstützt werden, indem Sie Sachleistungen geben oder freiwillig Mitarbeiten. Dazu klicken Sie auf den Button „Sachen geben“ bzw. „Mitarbeiten“. Eine neue Seite öffnet sich, auf der Sie dem Projektverantwortlichen eine Nachricht schreiben können, in der Sie bitte kurz darlegen, was konkret Sie ihm anzubieten haben. Der Projektverantwortliche wird daraufhin darauf hin mit Ihnen per E-Mail in Kontakt treten, um weitere Details zu besprechen.

Ist der Projektverantwortliche an Ihren Sachleistungen bzw. Ihrer freiwilligen Mitarbeit interessiert, müssen Sie auftretende logistische Fragen untereinander klären, da wir von betterplace leider nicht in der Lage sind den Transfer von Gütern oder Freiwilligen zu organisieren. Aber selbstverständlich helfen wir Ihnen gerne bei allen dabei auftretenden Fragen.

Helfen können Sie einem Projekt auch, indem Sie Projektfürsprecher oder Projektbesucher werden. Zeigen Sie Ihr Vertrauen zu einem Projekt und seinem Projektverantwortlichen – und überzeugen Sie dadurch auch andere davon.

A propros „überzeugen“: Wie bereits gesagt, die einfachste Unterstützung ist immer noch die, Ihr Lieblingsprojekt auf betterplace in Ihrem persönlichen Umkreis zu verbreiten – und andere Menschen dafür zu begeistern.

Was hat es mit den fünf Sternen auf jeder Profilseite auf sich?

Jeder kann auf betterplace jedes Projekt bewerten. Am einfachsten tun Sie das, indem Sie auf der entsprechenden Projektprofilseite auf einen der fünf Sterne klicken – und Ihrem spontanen Eindruck über die Sinn und Glaubwürdigkeit des Projekts Ausdruck verleihen:

  • ein Stern bedeutet „Bloß nicht unterstützen!“
  • zwei Sterne – „Uninteressant"
  • drei Sterne – „Mal beobachten“
  • vier Sterne – „Unterstützt das!“
  • fünf Sterne – „Das ist wahre Verbesserung“

Je nachdem, wie der Projektverantwortliche mit Ihnen und anderen über sein Projekt kommuniziert, können Sie Ihr einmal gefälltes Urteil natürlich auch wieder ändern. Zum Beispiel, wenn der Projektverantwortliche einen ausführlichen Eintrag im Projektblog veröffentlicht. Oder – im umgekehrten Fall – seit langer Zeit keinen mehr.

Natürlich sind wir uns bewusst, dass mancher erst einmal zurückschreckt, wenn er ein Projekt nach seinen persönlichen Eindrücken bewerten soll. Trotzdem: Scheuen Sie sich nicht – bewerten Sie! Schauen Sie, ob der Projektverantwortliche regelmäßig im Projektblog schreibt, ob seine Berichte glaubwürdig sind und ob das Projekt Projektfürsprecher und Projektbesucher hat. Ob das Projekt nicht nur in wenige große Bedarfe aufgeteilt ist, sondern, um Transparenz bemüht, in viele kleine.
Oder bewerten Sie nach Ihrem Bauchgefühl.

Wir glauben an die betterplace-Community. Deshalb sind wir davon überzeugt, dass auch die Bewertung eines Projekts durch den spontanen Klick auf einen von fünf Sternen dazu führt, dass sich sinnvolle Projekte auf der Plattform gegen andere, zweifelhaftere durchsetzen.
Testen Sie selbst: Gehen Sie auf „Projekte suchen“ und klicken Sie rechts oben auf die Sortierfunktion „Am besten bewertet“. Sind das nicht interessante, erfolgreiche Projekte?

Bekomme ich für meine Unterstützung denn auch eine Spendenquittung?

Für Projekte, die von deutschen Finanzbehörden als gemeinnützig anerkannt werden, erhalten Sie als Geldspender mit Hauptwohnsitz in Deutschland eine Spendenquittung. Diese Projekte erkennen Sie an dem kleinen Symbol „–Steuer“ bzw. dem Hinweis „Dieses Projekt ist in Deutschland als gemeinnützig anerkannt“. Die Spendenquittung senden wir Ihnen zum Beginn des folgenden Kalenderjahres zu. Für Zuwendungen an Projekte, die von Privatpersonen oder kleinen Initiativen betrieben werden und die nicht als gemeinnützig in Deutschland registriert sind, können wir für deutsche Spender keine Spendenquittungen ausstellen.

Zur Erklärung: Die Internetplattform betterplace.org wird von der gemeinnützigen gut.org gAG betrieben. 100% der eingegangenen Zuwendungen werden weitergeleitet. Das Finanzamt fordert nun für jedes einzelne Projekt umfangreiche Nachweise, Verträge und Belege. Das ist im Prinzip auch richtig so, da steuerliche Abzugsfähigkeit Transparenz der eingesetzten Gelder verlangt.

Ist die projekttragende Organisation eine in Deutschland ansässige gemeinnützige Körperschaft ist der Nachweis der von ihr selbst verwendeten Gelder für sie kein Problem. betterplace kann eine Spendenquittung ausstellen, weil das Geld an eine nach deutschem Recht gemeinnützige Organisation geht.

Die vielen kleinen Projekte und Initiativen, die Menschen auf der ganzen Welt betreiben, um etwas in ihrer Umgebung zu verändern, stellen uns vor eine große Herausforderung. Die Projektbeschreibung und das „Web of Trust“ sind die Basis für jeden einzelnen Unterstützer, ob er diesem Projekt vertraut. Gutes Feedback über den Projektverlauf und dokumentierte Resultate sind ausschlaggebend dafür, ob weitere Unterstützer Projekte dieses Projektverantwortlichen fördern. Das Finanzamt verlangt jedoch für eine Zuwendung mehr: schriftliche Verträge und nach deutschem Standard ausgestellte Belege für die Verwendung. Das verlangt von einer internet-basierten Plattform, dies so weit wie möglich zu automatisieren. Für jedes einzelne Projekt „per Hand“ sicherzustellen, dass ein Vertrag per Post vorliegt oder das die Nahrungsmittelausgaben der lokalen Händler in der Sahelzone im Detail dokumentiert sind, schließt entweder genau die lokalen Initiativen aus, auf die wir setzen oder verlangt einen nicht leistbaren Aufwand.

Wir arbeiten jedoch hart daran, sobald wie möglich auch für viele andere Länder außerhalb Deutschlands Spendennachweise ausstellen zu können.

Was ist für betterplace ein „erfolgreiches“ Projekt?

Wir geben die Frage zurück: Was ist für Sie als Unterstützer und was ist für jeden Projektverantwortlichen und für die Begünstigten ein erfolgreiches Projekt?

Manche Erfolge sind messbar. Wer eine Schule bauen will, muss sich nachher daran messen lassen, ob die Schule wie geplant auch tatsächlich steht. Oder ist es nicht noch sehr viel sinnvoller, die Frage zu stellen, ob die Schule nicht nur gebaut, sondern auch mit Leben gefüllt wurde – mit Schülern und gut ausgebildeten Lehrern, mit Büchern und Unterrichtsmaterialien?

Andere Erfolge sind schwerer messbar. Bonty, eine botswanische Schriftstellerin, will mit ihrer Theatergruppe für arbeitslose Jugendliche in Gaberone den Beteiligten ein Bewusstsein ihrer schlummernden Talente und ein Gefühl dafür geben, dass sie trotz ihrer schwierigen Lage etwas aus ihrem Leben machen können. Selbst wenn Bonty Videoszenen einer gelungenen Theateraufführung als Feedback auf betterplace veröffentlicht, wissen wir nicht, ob das eigentliche Ziel erreicht ist. Wenn Sie jedoch den Dokumentarfilm „Rhythm is it“ über eine Gruppe von Berliner Hauptschülern, einen Choreographen und die Berliner Philharmoniker gesehen haben, kennen sie ein Beispiel dafür, was eine solche künstlerische Arbeit bei den beteiligten Jugendlichen auslösen kann und vertrauen vielleicht auf die Macht einer solchen Initiative.

Projekte und ihre Verantwortlichen legen ihre angestrebten Resultate selbst fest. Und Sie als Unterstützer entscheiden, worauf es Ihnen bei der Auswahl eines Projekts ankommt. Sie entscheiden auch, ob die Darstellung des Projekts und seiner Ziele – sowie dessen „Web of Trust“ – Sie durch ihre Unmittelbarkeit, Nachvollziehbarkeit und Authentizität überzeugt. Es gibt nicht nur einen Maßstab, was ein gutes Projekt ausmacht, was zählt ist Ihr Maßstab.

Wir von betterplace hoffen, dass sich Projekte mit nachvollziehbaren, konkreten Erfolgsschritten, die durch ihre Eigeninitiative Nachhaltigkeit versprechen, durchsetzen. Wir sind Resultaten verpflichtet, wissen aber auch, dass Resultate nicht immer messbar sind.

Wir glauben, dass die Vielfalt der Projekte auf der Plattform und die Möglichkeit zu vergleichen und sich Hintergrundwissen zu verschaffen, jedem Unterstützer hilft, seinen Blick für genau die Veränderungen in der Welt zu schärfen, die seine Mithilfe verdienen.

Nicht jedes Projekt kann erfolgreich sein. Auf dem schwierigen und komplexen Gebiet der Hilfe zur Selbsthilfe gibt es Ansätze, die nicht zum Ziel führen. Und es gibt Menschen, die (noch) nicht, ihr Vorhaben zum Erfolg führen können. Bei betterplace wollen wir durch Feedback, Berichte, Kommentare und Dialog herausfinden, was Erfolg versprechend ist bzw. Sie als betterplace-Benutzer Nutzer als erfolgreich ansehen. Nur so kann sich aus unserer Sicht ein offener, kollektiver Lernprozess entwickeln. Da es keine Patentrezepte gibt, ist Lernen die einzige Möglichkeit, zu nachhaltiger Veränderung. betterplace wird diesen Prozess zusätzlich durch immer umfangreichere Wissensressourcen unterstützen können.

Aber fördert betterplace nicht eine Art „Bettlermentalität“ auf Seiten der Bedürftigen?

Die Kritik, Hilfe von außen würde die Eigeninitiative lähmen, ist weit verbreitet und teilweise berechtigt. Die meisten der auf betterplace platzierten Projekte sind jedoch aus der Eigeninitiative der Menschen vor Ort entstanden. Sie haben schon einen Bedarf identifiziert und erste Schritte getan, um etwas Neues umzusetzen und etwas zu verändern. Die Unterstützung von betterplace setzt also erst nach diesem immens wichtigen Schritt ein. Zugleich bauen wir auch auf die Weisheit unserer Unterstützer, die viele Projekte auf ihre Eigenleistung überprüfen und im Zweifel solche, bei denen diese besonders deutlich zu spüren ist, bevorzugt fördern werden.

Wer steckt hinter betterplace und wie finanziert sich die Plattform?

Betterplace.org ist eine unabhängige, in Deutschland als gemeinnützig anerkannte Internetplattform. Sie wird von der gut.org gemeinnützigen Aktiengesellschaft betrieben. Dahinter steckt ein engagiertes Team, das von Beginn an durch Privatpersonen und institutionelle Förderer unterstützt wurde, die genauso wie wir von der Idee betterplace überzeugt sind. Sie unterstützen uns mit unentgeltlicher Arbeit („pro bono“), Sachleistungen und finanziellen Mitteln.

Weil das nicht reicht, finanzieren wir unsere laufenden Kosten zusätzlich durch die Ausschüttungen der betterplace Solutions GmbH. Diese 100%ige Tochter der gut.org gemeinnützigen Aktiengesellschaft ermöglicht es Unternehmen gegen Gebühr, auf betterplace ihre Aktivitäten im Bereich „Corporate Social Responsibility“ (CSR) zu präsentieren.

All diese Partner – Privatpersonen, institutionelle Förderer und Unternehmen, die Ihr soziales Engagement auf betterplace vorstellen – ermöglichen uns, 100% Ihrer privaten Spende ohne Abzüge unsererseits an die Projekte weiter zu leiten. Die einzigen Kosten, die wir nicht abdecken können, sind die Gebühren der ausländischen Bank, die dem Projektverantwortlichen beim Empfang des Geldes unter Umständen abgezogen werden. Diese "Empfangs-Gebühr" bestimmt bei Auslandsüberweisungen jede Bank selbst – wir haben darauf leider keinen Einfluss.

Ich habe noch mehr Fragen – wohin kann ich mich wenden?

Stellen Sie Fragen, geben Sie Anregungen, schlagen Sie Verbesserungen vor! Einfach hier klicken schreiben und absenden.

Vielen Dank.
Ihr betterplace Team.